iNNOVATIONSWERKSTATT - Lernen mit mobilen Endgeräten

 

Lernen mit mobilen Endgeräten und möglichst mit den eigenen – die hohe Relevanz des Themas wurde deutlich auf der iNNOVATIONSWERKSTATT am 10. Dezember 2014. Rund 150 Teilnehmer kamen nach Düsseldorf, um in Workshops und an Thementischen darüber zu diskutieren. Die Veranstaltung führte das Bündnis für Bildung e. V. zusammen mit dem ifib - Institut für Informationsmanagement Bremen und der Medienberatung NRW durch.

Bring your own device and your own Application

Im Zuge der schulischen Medienintegration wird immer häufiger davon ausgegangen, dass Schüler am besten dann mit digitalen Medien lernen, wenn sie ein eigenes mobiles Endgerät dafür besitzen. Schulträger und Schulen versuchen mobile Endgeräte für den Unterricht zur Verfügung zu stellen, doch immer mehr Schulen setzen auf ohnehin vorhandene schüler- und lehrereigene Geräte (Bring your own device - BYOD).

Auf der iNNOVATIONSWERKSTATT tauschten sich die Teilnehmer darüber aus, unter welchen Voraussetzungen dieser Ansatz sinnvoll an den Schulen integriert werden kann. Wie müssen beispielsweise leistungs- und zukunftsfähige IT-Infrastrukturen aussehen, die den Zugriff auf die erforderlichen Dienste, Anwendungen und Inhalte für die verschiedenen mobilen Endgeräte sicherstellen. Auch Konsequenzen und Aufwand für Sachaufwandsträger bezüglich Interoperabilität, Nachhaltigkeit und Finanzierung waren ein Thema.

Nutzung von mobilen Endgeräten am besten spontan

Prof. Dr. Andreas Breiter von der Universität Bremen zeigte in seiner Keynote die zentralen Entwicklungslinien im Schulbereich auf, an denen sich das Lernen mit mobilen Endgeräten orientieren muss. Anhand aktueller Studien skizzierte er die Mediennutzungslandschaft an Schulen, die noch immer der privaten Nutzung digitaler Medien hinterherhinkt. Einmal mehr zeigte er die Problematik der verschiedenen Zuständigkeiten im Bildungssystem auf. Danach wurden wichtige Aspekte des mobilen Lernens in den Workshops vertieft. Im Workshop I wurde anhand von Beispielen gezeigt, wie in Schulen mit mobilen Endgeräten gelernt wird und welche Konsequenzen dies insbesondere für die Lern- und Lehrkultur sowie für die Förderung von Medienkompetenz hat.

Im Workshop II ging es um die technischen Infrastrukturen, die für das Lernen mit mobilen Endgeräten benötigt werden und wie diese schulorganisational eingebunden werden können. Einigkeit bestand darüber, dass Medien spontan eingesetzt werden sollten, wann immer es für die Lern- und Lehrprozessen der Schüler und Lehrkräfte sinnvoll ist, ob mit schülereigenen oder schuleigenen mobilen Endgeräten ist weniger entscheidend. Viel wichtiger seien Breitbandanbindung der Schule und die Bereitstellung von Content und Applikationen.

Vernetzung und Standards

Das Fazit aus dem dritten Workshop zur Vernetzung von Lösungen war, dass die Notwendigkeit für standardisierte Infrastrukturen auf allen Ebenen besteht und dass die umfassende Vernetzung der Lösungen wichtiger ist als der umfassende Leistungsumfang jeder einzelnen Lösung. Datenschutz und Rechtssicherheit müssen bei allen Lösungne stets gewährleistet sein und die Nachhaltigkeit der Infrastruktur müsste für mindestens zehn Jahre angestrebt werden.

Parallel zu den Workshops informierten sich die Teilnehmer an Thementischen zu weiteren relevanten Aspekten und konnten die Diskussion aus den Workshops vertiefen.

 

Die Keynote und alle Präsentationen finden Sie unter dem Reiter Präsentationen

Präsentationen

Keynote

Herausforderungen für die mediatisierte Schule
Prof. Dr. Andreas Breiter
Wiss. Direktor des Instituts für Informationsmanagement Bremen GmbH (ifib), Universität Bremen

Workshop I
 
Workshop II
 
Workshop III
Perspektiven der Nutzung mobiler Endgeräte für das schulische Lernen   Technische Infrastrukturen für das Lernen mit mobilen
Endgeräten
 

Integration von Inhalten und (Online-)Speicher in die
Lösungen der Schulträger

Impulsreferate:

 

Impulsreferate:

  Impulsreferate:
„Ganzheitlich und nachhaltig:
5 Handlungsfelder für gelingendes Lernen mit mobilen Geräten“
(PDF, 2.3 MB)
Birgit Giering, Medienberatung NRW

  „BYOD – Anforderungen an eine technische Infrastruktur und die Organisation in der Schule“
(PDF, 1,5 MB)
Richard Heinen, Universität Duisburg-Essen
 

"Die NRW-Basis-Infrastruktur: vielfältige Lernmittel in geschütztem Lernraum am Beispiel von LOGINEO und learn:line"
(PDF, 720 KB)
Lutz Knüchel, LVR InfoKom,
Wolfgang Vaupel, Medienberatung NRW

„Mobiles Lernen an niedersächsischen Schulen
Arbeiten mit individuellen digitalen Lernwerkzeugen - gestern und heute“
(PDF, 303 KB)
Herbert Jancke, N21

  „Und jeder bringt was mit – wohin entwickelt sich die Schul-IT“
(PDF, 1,7 MB)
Björn E. Stolpmann, ifib
 

"Mobiles Lernen in der Bildungscloud am Beispiel von LernSax und MeSax"
(PDF, 2,8 MB)
Frank Hunger, Sächsisches Bildungsinstitut
Werner Grafenhain, DigiOnline GmbH

„Was machen denn die anderen? Lernen mit mobilen Endgeräten aus internationaler Perspektive.“
(PDF, 517 KB) 
Dr. Stefan Welling, ifib

 

"Mobile Hardware in der Schule –  der Weg zum optimalen IT-gestützten Unterricht?!"
(PDF 627 KB)
Felix Kayser, Skool GmbH

 

  "Content für alle Endgeräte: Entflechtung von Plattformen und Content-Repositorien durch zentrale Hintergrunddienste"
(PDF, 656 KB)
Ingo List, Bündnis für Bildung
Bericht aus den Workshops und Diskussion im Abschlussplenum

 

 

Themenforum:

Das Themenforum findet ganztägig parallel zu den Workshops statt. An den einzelnen Thementischen können Sie in lockerer Runde die Themen aus den Workshops vertiefen, spezifische Fragen zu einzelnen Aspekten stellen und sich tiefergehend informieren.

Thementische

 

 

 

Thema

 

       
Thementisch 1      
iPad-Projekte

Erfahrungsaustausch zur Einführung von Tablets in Grundschulen und den Berufskollegs (Beginn 2012) und der Weiterführung in den anderen Schulformen ab 2013.
Ansprechpartner am Thementisch:
Udo Kempers, Schulverwaltungsamt Düsseldorf

Thementisch 2      
Neue Herausforderungen an die Medienentwicklungsplanung

Mobile Lehr- und Lernszenarien im Unterricht stellen neue Anforderungen an die Infrastrukturen, deren Betrieb und Support sowie die Finanzierung. Wir wollen diskutieren, wie Schulträger diesen Anforderungen in ihrer Medienentwicklungsplanung künftig begegnen können.
Ansprechpartner am Thementisch:

Prof. Dr. Andreas Breiter, ifib

Thementisch 3      
Logineo in der Schulpraxis

1. learn:line als Metasuche in Logineo
Von der Suchmaschine für freie Bildungsmaterialien des Landes NRW zur zentralen Metasuche in Logineo: Weiterbildungsangebote, Bibliotheksbestände und außerschulische Lernorte für Lernende und Lehrende auffindbar machen.
Ansprechpartner am Thementisch:
Jacqueline Anthes, Medienberatung NRW
2. "Bring your own device", Identiy Management sowie die technischen Möglichkeiten der WLAN-Authentifizierung mit dem Zugangsportal Logineo - ein Pilotvorhaben an sechs Hamburger Schulen.
Ansprechpartner am Thementisch:
Ulrike Priebe-Meyer, Behörde für Schule und Berufsbildung der Freien und Hansestadt Hamburg
Kai-Uwe Stehnken, Dataport

Thementisch 4      
Vernetzung von Lösungen

Wie können schulische Infrastruktur, digitale Anwendungen und Inhalte sinnvoll vernetzt werden? Anhand verschiedener Lösungen für Länder und Schulträger sollen Aspekte einer vernetzten Bildungsinfrastruktur für den Einsatz mobiler Endgeräte diskutiert werden.
Ansprechpartner am Tisch:
Steffen Koch, regio iT GmbH
Stephan Scharnagl, campusLan
Peter Welskop, DigiOnline GmbH

Thementisch 5      
Schuloptimierte mobile Endgeräte

Nutzung von mobilen Endgeräten optimiert durch Integration von angepassten Lösungen für Lernzwecke, Klassenzimmer und IT-Management, z.B. von Microsoft, Intel und Google.
Ansprechpartner am Thementisch:
Carsten Erfurth, Toshiba Europe GmbH

Thementisch 6      
Speziell für Schüler: SkoolPad 2in1 – Tablet und Laptop in einem

Im IT-gestützten Unterricht werden speziell für den Gebrauch an Schulen konzipierte mobile Endgeräte, die nicht nur Tablet sondern auch Laptop sind, immer beliebter und wichtiger. Die eingesetzte Hardware muss den Anforderungen der Schule von heute gerecht werden. Hierzu müssen neben der passenden schülergerechten äußeren Form des Gerätes auch sinnvoll auf die Lehre abgestimmte  Softwareanwendungen integriert sein. Das SkoolPad 2in1 ist eines der Konzepte, welches beide Elemente in Perfektion kombiniert und somit ein zukunftweisenden Lösungsansatz für die IT-gestützte Schule darstellt.
Ansprechpartner am Thementisch:

Cosmas Akinnusi, Skool GmbH

Thementisch 7      
Interaktive Whiteboards und Tablets

Ansprechpartner am Thementisch:
Lenhard Bonna, Promethean GmbH
Lisa Coronato, Promethean GmbH

Thementisch 8      
Tablet-Lösung für den Mathematikunterricht

Ansprechpartner am Thementisch:
Michael Thedens, Acer Computer GmbH

 

 

Workshops:

In den Workshops wollen wir gemeinsam über die Workshoptthemen diskutieren. Als Impuls für die Diskussion gibt es in jedem Workshop 3 Referate, die verschiedene Aspekte des Theams beleuchten.

 

Workshops

     

Themen

Workshop I

 

     
Thema:

Perspektiven der Nutzung mobiler Endgeräte für das schulische Lernen: Anhand von Beispielen wird aufgezeigt, wie in Schulen mit mobilen Endgeräten gelernt wird und welche Konsequenzen diese Praxis für das Lernen und Lehren im Allgemeinen und die Förderung von Medienkompetenz im Besonderen hat.
Moderation: Dr. Stefan Welling, ifib

       
Impulsreferate:

Ganzheitlich und nachhaltig: Handlungsfelder für gelingendes Lernen mit mobilen Geräten
Auch wenn man bei manchen Berichten den Eindruck bekommt, als wenn allein die Bereitstellung von Endgeräten den Unterricht verbessert, spielen auf dem Weg zu einer neuen Lernkultur verschiedenste Faktoren eine wichtige Rolle. In dem Impulsreferat werden die Aufgabenbereiche skizziert, deren Zusammenspiel die Basis für erfolgreiches Lernen und Lehren bilden.
Referentin: Birgit Giering, Medienberatung NRW

       

Mobiles Lernen an niedersächsischen Schulen:Arbeiten mit individuellen digitalen Lernwerkzeugen - gestern und heute
Nach einem kurzen Rückblick auf 10 Jahre Mobiles Lernen werden Hard- und Softwarealternativen sowie Möglichkeiten der Implementierung in den Schulalltag vorgestellt, ein aktueller Arbeitsschwerpunkt ist der Einsatz digitaler Schulbücher. Methodisch geht es um die Frage, inwieweit der Einsatz digitaler Werkzeuge das Lernen an sich verändert.
Referent: Herbert Jancke, n-21

       

Was machen denn die anderen? Lernen mit mobilen Endgeräten aus internationaler Perspektive
Der Vortrag geht anhand von aktuellen internationalen Forschungsergebnissen zur Nutzung mobiler digitaler Endgeräte in der Schule der Frage nach, wie sich diese Geräte sinnvoll im Rahmen schulischen Lernens einsetzen lassen und was man daraus für die Medienintegration an deutschen Schulen lernen kann.
Referent: Dr. Stefan Welling, ifib

Workshop II

     
Thema:

Technische Infrastrukturen für das Lernen mit mobilen Endgeräten: Anhand von Beispielen wird aufgezeigt, welche technischen Infrastrukturen für das Lernen mit mobilen Endgeräten benötigt werden und wie diese schulorganisational eingebunden werden können. Besonderes Augenmerk liegt auf der Einbindung schülereigener Endgeräte in die schulischen IT-Infrastrukturen (WLAN, Breitband, Systemlösungen).
Moderation: Björn Eric Stolpmann, ifib

       
Impulsreferate:

BYOD - Anforderungen an eine technische Infrastruktur und die Organisation in der Schule
Sollen private Geräte in der Schulen zum Einsatz (BYOD - Bring yor own device) kommen, stellt die erhöhte Anforderungen an eine WLAN-Infrastruktur in der Schule. Zudem kann BYOD eine schulische Ausstattung mit digitalen Medien zur Zeit nur ergänzen, nicht ersetzen. Im Vortrag werden Aspekte eine Gesamtkonzeption für die technische Ausstattung einer Schule und der Regeln nach denen diese zum Einsatz kommen kann vorgestellt. Zudem wird auf das Zusammenspiel von Schulträger und Schule bei der Implementation eingegangen. Der Vortrag beruht auf den Erfahrungen aus dem Projekt School IT Rhein Waal.
Referent: Richard Heinen, Universität Duisburg-Essen

       

Und jeder bringt was mit – wohin entwickelt sich die Schul-IT
Wenn Schülerinnen und Schüler künftig ein eigenes mobiles Endgerät für unterrichtliche Zwecke nutzen sollen, von dem sie jederzeit und an jedem Ort auf Ihre schulischen Applikationen und Daten zugreifen können, müssen künftig auch die Infrastrukturen neu ausgerichtet werden. Haben klassische Schulserverlösungen und stationäre Computer in Computerräumen und Medienecken der Schule damit künftig ausgedient? Oder wie könnte ein geeigneter Medienmix in der Schule aussehen und was müssen Schulträger dazu in Ihren strategischen Planungen beachten? Diesen Fragen geht der Impulsvortrag auf den Grund.
Referent: Björn Eric Stolpmann, ifib

       

Mobile Hardware in der Schule –  der Weg zum optimalen IT-gestützten Unterricht?!
Laptop, Tablet, 2in1 oder Desktop PC? - Welche Hardwareausstattung ist wirklich geeignet, um den gegenwärtigen Anforderungen IT-gestützten Unterrichts gerecht zu werden? Ein Blick auf die Vor- und Nachteile unterschiedlicher Systeme in verschiedenen Schulformen.
Referent: Felix Kayser, Skool GmbH

Workshop III

     
Thema:

Integration von Inhalten und (Online)-Speicher in die Lösungen der Schulträger und deren rechtliche Rahmbedingungen: Das Lernen mit mobilen Endgeräten braucht auch geeignete Inhalte (von Open Educational Ressources über learn:line bis zu digitalen Schulbüchern) sowie Lösungen, die den Zugang zu solchen Inhalten sichern, aber auch das Ablegen, Austauschen und Bearbeiten sonstiger Inhalte ermöglichen (Cloudspeicher, cloudbasierte Portale).
Moderation: Ingo List, Bündnis für Bildung e.V.

       
Impulsreferate:

Die NRW-Basis-Infrastruktur: vielfältige Lernmittel in geschütztem Lernraum am Beispiel von LOGINEO und learn:line NRW
LOGINEO NRW ist als Gemeinschaftsprojekt von Land und Kommunen zur Förderung des Lernens mit digitalen Lernmitteln geplant und stellt eine geschütze Lehr- und Lernumgebung im Internet für alle Lehrerinnen und Lehrer sowie für alle Schülerinnen und Schüler bereit. LOGINEO NRW ist eine Entwicklung der kommunalen IT-Dienstleister in Nordrhein-Westfalen und speichert schulische Kommunikation und Daten ausschließlich auf vertrauenswürdigen Servern kommunaler IT-Dienstleister innerhalb von Nordrhein-Westfalen.
Über die „learn:line NRW“ in LOGINEO NRW können Lehrende wie auch Lernende auf digitalen Lernmittel unmittelbar zugreifen. Die Schule pflegt eine Benutzerverwaltung, die von allen an die Basis-IT-Infrastruktur angebundenen Dienstleistungen genutzt wird. So wird es möglich, dass in LOGINEO NRW berechtigte Nutzer/innen auf lizenzgeschützte Materialien per Einmaleinwahl oder Single Sign-on direkt zugreifen können. Das Schulministerium kann damit speziell für die Fortbildung in NRW erstellte digitale Materialien allen Lehrerinnen und Lehrern zugänglich zu machen.Die Basis-IT-Infrastruktur LOGINEO bietet Mehrwerte für verschiedene Suchservices, die über die (neue) learn:line zukünftig integriert werden: neben digitalen Lernmitteln auch staatliche und private Fortbildungsangebote, örtliche Bibliotheksbestände und außerschulische Lernorte.
Referenten: Lutz Knüchel, LVR InfoKom, und Wolfgang Vaupel, Medienberatung NRW

       
Mobiles Lernen in der Bildungscloud am Beispiel von LernSax und MeSax

Mit MeSax /Lernsax, der Kombination aus Schulplattform und dem „Medieninformations- und –distributionssystem für Bildungsmedien in Sachsen“ steht allen sächsischen Schulen ein leistungsfähiges und sicheres Unterstützungsinstrument aus der Cloud zur Verfügung. Es hält eine Vielzahl von digitalen Bildungsmedien bereit. Die Modularisierung von MeSax (Internetplattform, Schulnetz, mobile Anwendungen, schülerorientierte Apps und die Einbindung in LernSax) erlaubt eine flexible, zielgruppenspezifische sowie sichere Nutzung und unterstützt das mobile lernortübergreifende Lernen. Nutzer können durch Eignungsbewertung und Lehrplaneinordnung zur Verbesserung der Qualität von Recherche und Medienangebot beitragen. LernSax bietet den direkten Zugriff auf alle für Schule notwendigen Funktionen und Services, vom Mailaccount über Kalender und Dateiablagen bis zum klassischen LMS. Und dies nicht nur für Desktops und Notebooks, sondern über Apps auch für mobile Endgeräte (iOS und Android) – in und außerhalb der Schule, überall und zu jeder Zeit. LernSax entlastet die sächsischen Schulträger bei der Ausstattung ihrer Schulen. Ein einheitliches ID-Management über LernSax schließlich ermöglicht allen Nutzern den direkten Zugriff auf Inhalte von Verlagen sowie auf schulspezifische Software wie Stundenplansysteme (Untis, daVinci etc.).    
Mit der Kombination von MeSax und LernSax ist für die sächsischen Schulen ein umfassendes Bildungsnetz entstanden, das neue Dimensionen für das mobile Lernen eröffnet und BYOD erst möglich macht, über einen integrierten Proxy auch in Schulen mit schmaler Internetanbindung.
Referenten: Frank Hunger, Sächsisches Bildungsinstitut, und Werner Grafenhain, DigiOnline GmbH

       

Content für alle Endgeräte: Vernetzung von Plattformen und Content-Repositorien durch zentrale Hintergrunddienste
Optimale Angebote für das Bildungswesen können nur entstehen, wenn sich jeder Anbieter auf seine Kernkompetenzen konzentrieren kann. Vielfach ist in der täglichen Schulpraxis das Problem zu beobachten, dass bestimmte Lerninhalte nur in bestimmten Lernplattformen laufen und diese Angebote untereinander nicht interoperabel sind. Durch zentrale Hintergrunddienste, wie sie das Bündnis für Bildung (BfB) in seiner Referenzarchitektur beschreibt, können aber nicht nur Inhalte und Plattformen miteinander vernetzt, sondern auch Datenschutz und Urheberrecht zentral gesichert werden. Für Szenarien wie BYOD ist dies unerlässlich, zumal mobile Endgeräte speziell angepasste Plattformen benötigen und nicht jeder Inhalt auf jedem Gerät technisch läuft. Durch das zentrale Management kann dies optimal unterstützt werden bis hin zu automatischen Konvertierungen in die benötigten Formate. So können z.B. neue Apps direkt zum Start auf alle lizenzierten Inhalte rechtlich sauber zugreifen und umgekehrt die Anbieter von Inhalten direkt in allen Apps und Plattformen vertreten sein.
Um die Anforderungen der Anwender und des Marktes zu erfüllen, sind die BfB-Hintergrunddienste so ausgelegt, dass sie komplett Oberflächen- und Inhalte neutral arbeiten und sich auf die Vermittlung und das Management konzentrieren.
Referent: Ingo List, Bündnis für Bildung e.V.

 

 

 

 

Anprechpartner und Referenten:

 

 C. Akinnus          

Cosmas Akinnusi

Cosmas Akinnusi ist Account Manager bei Skool GmbH und speziell für die Bundesländer Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Hessen zuständig. Zuvor war er längere Zeit im Bereich interaktive Whiteboards tätig und bei SMART Technologies für die Produkt- und Kunden-Trainings zuständig. Später wechselte er als Area Sales Manager zur Promethean GmbH.

 Jacqueline Anthes          

Jacqueline Anthes

Jacqueline Anthes ist pädagogische Mitarbeiterin in der Medienberatung NRW. Als Lehrkraft für die Fächer Informatik und Deutsch ausgebildet leitet sie das Projekt learn:line NRW, die Bildungssuchmaschine des Landes. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind offene Bildungsmaterialien und die Einbindung neuer Suchservices für Schule und Unterricht in die zentrale Metasuche in der neuen learn:line in Logineo.

 L. Bonna          

Lenhard Bonna

Lenhard Bonna ist Grundschullehrer und hat während seiner Ausbildungszeit bereits den Einsatz von interaktiven Medien im Klassenzimmer untersucht. Seit April 2014 ist er als Leiter der pädagogischen Abteilung bei Promethean für die gesamte DACH-Region zuständig und berät Schulen beim Einsatz von interaktiven Medien im Unterricht.

 A. Breiter          

Andreas Breiter

Dr. Andreas Breiter ist Professor für Angewandte Informatik an der Universität Bremen. Zugleich leitet er das Institut für Informationsmanagement Bremen GmbH (ifib), ein gemeinnütziges Forschungs- und Beratungsinstitut an der Universität Bremen und ist außerdem stellvertretender Sprecher des fachbereichsübergreifenden Zentrums für Medien-, Kommunikation- und Informationsforschung der Universität Bremen.
Seine Forschungsschwerpunkte sind: 'IT-Management, IT Service Management und IT-Controlling', 'Informations- und Wissensmanagement in Bildungseinrichtungen'‚ 'E-Learning - Lehr- und Lernplattformen' sowie 'Soziale Konstruktion von Bildungsinformationsinfrastrukturen'.

           

Lisa Coronato

Lisa Coronato hat die Gebietsleitung West für Promethean übernommen und ist zentrale Ansprechpartnerin für NRW. Sie berät Schulen und Schulverwaltungen bei deren Entscheidung, eine ganzheitliche Lernumgebung zu schaffen, und zeigt, wie Tablets und interaktive Whiteboards oder Displays mit einander kombiniert und sinnvoll eingesetzt werden können.

 C. Erfurth           

Carsten Erfurth

Carsten Erfurth ist seit über 20 Jahren in der IT-Brache u.a. für Fujitsu und HP im Bereich Öffentliche Auftraggeber tätig und seit März 2014 verantwortlich deutschlandweit bei Toshiba für den Bereich Education/F&L.

 Birgit Giering

         

Birgit Giering

Birgit Giering ist ausgebildete Sek. II Lehrerin für die Fächer Englisch und Geschichte und arbeitet seit 2003 als pädagogische Mitarbeiterin in der Medienberatung NRW in Münster. Hier verantwortet sie u. a. den Bereich „Lern-IT“, der Aufgaben wie die Schulträgerberatung und die Qualifizierung von Multiplikatoren und Themen wie „Mobiles Lernen“ und BYOD umfasst.

 W. Grafenhain          

Werner Grafenhain

Jahrgang 51, studierte in Dortmund erst Informatik, später Journalistik und Politikwissenschaften. Als Fernsehjournalist war er lange für das WDR-Bildungsfernsehen tätig. Gemeinsam mit dem WDR realisierte er Mitte der 90er mit Surfin´California, das erste Crossmediaprojekt (Fernsehserie, CD-ROM, Internet) für die schulische Bildung. Parallel gründete er die DigiOnline GmbH, die 1999 für das BMBF mit lo-net die erste bundesweite Bildungscloud entwickelte. 2004 folgte mit WebWeaver® eine umfassende Cloudlösung für den schulischen Bildungsbereich. Heute bietet DigiOnline unter dem Namen WebWeaver® eine ganze Produktfamilie für den schulischen und außerschulischen Bildungsbereich an.

 R. Heinen

         

Richard Heinen

Richard Heinen ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Learning Lab der Universität Duisburg Essen. Seine Arbeitsschwerpunkte sind schulische Lerninfrastrukturen und deren Implementation, digitale Unterstützungssystem für Lehrkräfte und (freie) Bildungsressourcen.

           

Frank Hunger

Frank Hunger war Lehrer für Mathematik und Chemie an verschiedenen Mittelschulen in Sachsen und Referent am "Lehrer- Trainings- und -Beratungszentrum für neue Medien" in Dresden. Seit 2003 ist er als Pädagogischer Leiter / Teamkoordinator am Medienpädagogischen Zentrum Meißen tätig. Zeitgleich ist er als Referent am Sächsischen Bildungsinstitut mit den Arbeitsschwerpunkten 'Mediendistribution' sowie 'Schulische Organisations-, Kommunikations- und Lernplattform' betraut.

 H. Jancke          

Herbert Jancke

Der Verein n-21 berät Schulen in Niedersachsen beim  Einsatz mobiler 1:1 Ausstattungen und organisiert Qualifizierungsmaßnahmen für Lehrkräfte. Der Referent leitet seit 2006 den Projektbereich „Mobiles Lernen“, in dem seit über zehn Jahren das Arbeiten mit elternfinanzierter Hard- und Software landesweit unterstützt wird.  Neben Notebookklassen gibt es inzwischen auch 1:1 Ausstattungen mit Tablets; der n-stick liefert eine kostenfreie Softwaresammlung auf einer geräteunabhängigen Arbeitsplattform.

 Udo Kempers          

Udo Kempers

Udo Kempers, Jahrgang 1960, ist seit 1980 bei der Stadtverwaltung Düsseldorf. Zuerst war er als Systemprogrammierer tätig, ab 1997 als Leiter des Helpdesk. Seit 2009 verantwortet Udo Kempers den Bereich eSchool. Das Sachgebiet hat die IT-Ausstattung der Schulen für den pädagogischen Bereich als Aufgabe.

 Felix Kayser

         

Felix Kayser

Felix Kayser ist seit September 2013 Sales Director bei der Skool GmbH. Skool bietet Lösungen für das interaktive Klassenzimmer, bestehend aus dem Schul-IT-Management-System SkoolControl, Interaktiven eBoards (SkoolTouch) und mobilen schülergerechten Tablet-PCs/Laptops (SkoolPad 2in1). Felix Kayser befasst sich seit über acht Jahren mit Bildungstechnologien und war u.a. Leiter Produktmanagement der Unimall GmbH und später Geschäftsführer der 1edu GmbH.

  Lutz Knüchel          

Lutz Knüchel

Lutz Knüchel ist Leiter des Bereiches CC-Bildung bei LVR-InfoKom dem Systemhaus des Landschaftsverbandes Rheinland. Er ist seit zehn Jahren im IT Umfeld von Schulen tätig. Seit vier Jahren verantwortet er als Projektleiter LOGINEO, als zentralen und sicheren Zugang für Lehrer und Schüler zu Kommunikation, Lernmittel und Dateimanagement.

 S.Koch          

Steffen Koch

Steffen Koch ist Kundenberater des Center eSchool der regio iT gmbh. Nach Tätigkeiten als Systemadministrator und Berater in einem Consulting-Unternehmen ist er seit 2008 bei der regio iT gmbh als Systemtechniker im Schulbereich tätig. Seit 2011 leitet er Projekte an Schulen zu den Themen IT gestütztes Lernen und Auffindbarkeit von Bildungsinhalten.

 I. List

         

Ingo List

Ingo List ist Geschäftsführer der Antares Project GmbH und Vorstandmitglied des Bündnisses für Bildung e.V. (BfB). Seit 27 Jahren beschäftigt er sich beruflich mit der Frage, wie Unterrichtsinhalte optimal an die Schule kommen. Den Wandel vom klassischen Verleih von Medien durch die Medienzentren hin zur digitalen Distribution hat die Antares Project GmbH aktiv mitgestaltet und betreibt inzwischen für die Mehrzahl der Bundesländer und Landkreise Onlinedistributionssysteme.

 U. Priebe-Meyer           

Ulrike Priebe-Meyer

Ulrike Priebe-Meyer ist Leiterin des Referates „IT-Infrastruktur“ in der Behörde für Schule und Berufsbildung der Freien und Hansestadt Hamburg, das u.a. für die schulische Infrastruktur - Ausstattung mit digitalen Medien bis hin zur Vernetzung  – verantwortlich ist. Ein Arbeitsschwerpunkt ist die Schulische/Pädagogische IT-Strategie mit innovativen Infrastrukturen für Pädagogik sowie Schulmanagement.

           

Kai-Uwe Stehnken

Kai-Uwe Stehnken leitet die Gruppe „Lösungen für das Bildungswesen“ beim öffentlichen IT-Dienstleister Dataport. Neben Dienstleistungen rund um IT-Infrastruktur bietet Dataport den Schulverwaltungen und Bildungseinrichtungen in seinen Trägerländern auch Lösungen für Schulmanagement und für Zugangsportale an.

 B. E. Stolpmann

         

Björn E. Stolpmann

Björn Eric Stolpmann ist Geschäftsführer der ifib consult GmbH und begleitet seit vielen Jahren Projekte zum IT-Management im Bildungsbereich. Die ifib consult GmbH ist eine Tochterfirma des Instituts für Informationsmanagement Bremen (ifib) GmbH an der Universität Bremen.

 M.Thedens          

Michael Thedens

Michael Thedens ist seit 2010 Key Account Manager Educatation bei der Acer Computer GmbH. Neben seinen Vertriebstätigkeiten führt er auch regelmäßig Workshops für Lehrkräfte und Schulverwaltungen u. a. zum vernetzten Einsatz mobiler Endgeräte durch.

 W. Vaupel

         

Wolfgang Vaupel

Wolfgang Vaupel ist Geschäftsführer der Medienberatung NRW an den beiden Standorten Düsseldorf und Münster. Die Medienberatung NRW ist ein Angebot des LVR-Zentrums für Medien und Bildung und des LWL-Medienzentrums für Westfalen im Auftrag des Ministeriums für Schule und Weiterbildung und der Landschaftsverbände Rheinland und Westfalen-Lippe.

 D. Wandt          

Dagmar Wandt

Dagmar Wandt leitet seit April 2012 das Schulverwaltungsamt der Nordrhein-Westfälischen Landeshauptstadt. Die gebürtige Düsseldorferin studierte an der Fachhochschule für Öffentliche Verwaltung in Köln und begann danach ihre berufliche Laufbahn beim Landschaftsverband Rheinland. Seit 1990 ist Dagmar Wandt bei der Stadt Düsseldorf in verschiedenen Bereichen tätig, u.a. im Gesundheitsamt, Personalamt und Büro für die Gleichstellung von Frauen und Männern (2004 bis 2012 Leiterin des Büros und Gleichstellungsbeauftragte).

 S. Welling

         

Stefan Welling

Dr. Stefan Welling ist der stellvertretende Leiter des Instituts für Informationsmanagement Bremen GmbH. Seine Arbeitsschwerpunkte sind schulische Medienintegration, Lernen mi mobilen Endgeräte sowie Lernen mit digitalen Medien in der beruflichen Bildung.

 P. Welskop           

Peter Welskop

Peter Welskop ist seit über zehn Jahren als Projektleiter innovativer Online-Projekte im Bildungsbereich tätig. Neben Projektleitungsaufgaben ist er bei DigiOnline GmbH als Produktmanager für WebWeaver® School verantwortlich, die weit verbreitete Lern- und Organisationsplattform für Schulträger und Schulen